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Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgericht Frankfurt am Main VR 14355

Planungsdezernent Mike Josef, stellv. Vorsitzende GEWAGT Bettina Rudhof, Vorstand BWV Matthias Henties, Vorstand BWV Martin NeckelPlanungsdezernent Mike Josef, stellv. Vorsitzende GEWAGT Bettina Rudhof, Vorstand BWV Matthias Henties, Vorstand BWV Martin Neckel

 

RichtfestRichtfest

 

Vorstand Martin Neckel bei der Rede am RichtfestVorstand Martin Neckel bei der Rede am Richtfest

 

SatzungGEWAGT e.V.“

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Name des Vereins ist „GEWAGT e.V.“. Der Sitz ist Frankfurt am Main. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Frankfurt am Main eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der Alten und -Behindertenhilfe. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Aktivitäten erreicht:

2.1. Der Verein setzt sich für selbstbestimmtes, generationsübergreifendes und gemeinschaftlich organisiertes Wohnen im Alter bis zum Lebensende ein.

2.2. Der Verein initiiert und begleitet alternative Wohnformen in verschiedenen Projekten, die den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen entsprechen.

2.3. Dabei sollen vor allem Wohnformen erprobt werden, die ein selbstbestimmtes und zugleich gemeinschaftliches Leben ermöglichen. Dadurch soll verhindert werden, dass Menschen im Alter vereinsamen, in ein Heim aufgenommen werden müssen oder von Angehörigen abhängig werden.

2.4. Der Verein fördert selbst bestimmtes Wohnen bis zum Lebensende in Zusammenarbeit mit einer in der Anlage integrierten ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Demenzkranke in Zusammenarbeit mit anderen sozialen und pflegerischen Einrichtungen.

2.5. Er informiert über funktionierende Wohnprojekte, macht Entstehende ausfindig und wirkt bei der Planung neuer Projekte mit. Mit dieser Zielsetzung will der Verein zeitgemäßer, generationsübergreifender Fürsorge dienen. Der Verein plant Bildungsveranstaltungen, dessen Teilnahme für jedermann offen sind.

2.6. Im Rahmen dieser Zielsetzung wird der Satzungszweck verwirklicht insbesondere durch die Förderung von Toleranz im Zusammenleben von Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft (z. B. mit Hilfe von Informationsveranstaltungen), Hilfen zur Vermeidung und Überwindung von Einsamkeit und Isolation, die Förderung von ideellen Initiativen zur selbstständigen und gemeinschaftlichen Gestaltung von Wohn- und Lebenssituationen, die das Altenpflegeheim entbehrlich machen, beratende Mitwirkung bei kommunalen und öffentlichen Stadtplanungs- und Wohnbauprojekten, Informationen der Öffentlichkeit und privater Interessenten über alternative Wohnbedürfnisse und Wohnformen.

2.7. Die Wohnprojekte müssen barrierefrei, altengerecht und ökologisch vertretbar umgesetzt werden.

2.8. Der Verein will die BewohnerInnen der Projekte darin unterstützen ihren Interessen entsprechend aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzunehmen und sie anregen ihre Kompetenzen für die Gemeinschaft z.B. im Rahmen eines Kulturcafés und einer ehrenamtlichen Mithilfe in der Demenzwohngemeinschaft einzubringen. Gewünscht ist das Einbeziehen des sozialen Umfeldes und des Wohnquartiers.

2.9. Es ist nicht Aufgabe des Vereins, Wohnraum zu beschaffen.

§ 3 Mitgliedschaft

3.1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die Vereinsziele unterstützen.

3.2. Über die Annahme der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand durch schriftliche Bestätigung.

3.3. Der Verein besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht.

3.4. Ordentliches Mitglied kann nicht werden, wer aufgrund seiner beruflichen oder politischen Position kommerziellen oder politischen Zielen verpflichtet ist, durch welche eine Beeinträchtigung der Neutralität und Unabhängigkeit des Vereins erwartet werden kann.

3.5. Die Mitgliedschaft im Verein ist Voraussetzung für das Wohnen in einem Wohnprojekt.

3.6. Die Mitgliedschaft im Verein endet mit Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds. Der Austritt ist mit dreimonatiger Kündigungsfrist möglich. Ein Mitglied, das im erheblichen Maß trotz Abmahnung gegen die Vereinsinteressen verstößt, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung  mit einfacher Mehrheit aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist das Mitglied anzuhören. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach seiner Bekanntgabe Berufung eingelegt werden, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 4 Beitrag

Die Höhe des Vereinsbeitrags legt die Mitgliederversammlung fest. Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge ermäßigen, stunden oder erlassen.

§ 5 Unabhängigkeit

Der Verein ist wirtschaftlich, parteipolitisch und religiös unabhängig und neutral und verfolgt ausschließlich die in der Satzung genannten Ziele.

§ 6 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird unter Wahrung einer schriftlichen Einladungsfrist von vier Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen. Gegenstand der Jahreshauptversammlung sind der Geschäftsbericht sowie Entlastung und Neuwahl des Vorstands.

6.1. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung:

- Beschlussfassung über Satzungsänderung

- Wahl des Vorstands gemäß § 7 der Satzung

- Aussprache über sämtliche den Verein betreffenden Angelegenheiten

- Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder

- Entgegennahme des jährlichen Geschäftsberichts des Vorstandes sowie Entlastung und Neuwahl des Vorstands.

-Wahl und Bericht der Kassenprüfer

6.2. Bei wichtigen Anlässen kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen. Satzungsänderungen müssen mit einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Wenn bei der ersten Mitgliederversammlung nicht die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist, ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig. Der Vorstand lädt unter Einhaltung der Formen und Fristen in diesem Fall zu einer zweiten Mitgliederversammlung ein, die dann unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Der Vorstand hat in seiner Einladung auf die Rechtslage hinzuweisen.

6.3. Die Mitgliederversammlung ist im Zeit- und Sachrahmen der festgesetzten Tagesordnung beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte aller ordentlichen Mitglieder bei der Abstimmung anwesend ist. Ihre Entscheidungen werden gültig mit mindestens zwei Drittel der Stimmen der anwesenden ordentlichen Mitglieder, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.

§ 7 Vorstand

7.1. Der Vorstand besteht aus:

·         einem/einer Vorsitzenden

·         einem/einer Stellvertreter/in des/der Vorsitzenden

·         einem/einer Schatzmeister/in

·         einem/einer Schriftführer/in

und bis zu fünf Beisitzern/-innen. Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.

Die Mitgliederversammlung kann weitere Beisitzer wählen. Der/die Vorsitzende vertritt zusammen mit seinem/-r bzw. ihrem/-r Stellvertreter/-in den Verein gerichtlich und außergerichtlich. In der öffentlichen Darstellung des Vereins ist der Vorstand an Zwecke und Ziele der Satzung (§ 2) gebunden.

7.2. Die Mitgliederversammlung wählt den gesamten Vorstand aus den ordentlichen Mitgliedern in geheimer Wahl. Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung aus dem zuvor gewählten Vorstand in einem besonderen Wahlgang ebenso in geheimer Wahl bestimmt. Die Wahl des Vorstands und des Vorsitzenden/ StellvertreterIn wird gültig mit mindestens absoluter Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Die weiteren Vorstandsfunktionen (Kassenführung, Öffentlichkeitsarbeit, Schriftführung, ggf. Büroleitung) werden innerhalb des Vorstands festgelegt. Hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins können nicht Mitglied im Verein werden.

7.3. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl benötigt mindestens zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Nach drei Wahlperioden muss der Vorstand mit mindestens 2 neuen Mitgliedern neu gewählt werden.

7.4. Die Vorstandssitzungen werden nach Bedarf, jedoch mindestens viermal jährlich abgehalten. Sie sind unter Wahrung einer Einladungsfrist von zwei Wochen einzuberufen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Er ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde und mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende den Ausschlag. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Bei fernmündlich gefassten Beschlüssen ist die Unterzeichnung des Protokolls von allen beteiligten Vorstandsmitgliedern binnen 14 Tagen erforderlich. Jedes Vorstandsmitglied kann der Mitgliederversammlung Vorstandsbeschlüsse zur Überprüfung vorlegen.

7.5. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des nachfolgenden Vorstands im Amt. Kündigt ein Vorstandsmitglied während der laufenden Amtszeit seine Mitgliedschaft, so entscheidet die Mitgliederversammlung durch Wahl eines Ersatzvorstandes bis zur nächsten Vorstandswahl.

7.6. Aufgaben des Vorstands:

1. Durchführung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung

2. Ausführung oder Delegieren von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

3. Verwaltung der finanziellen Mittel des Vereins unter Beachtung ordnungsgemäßer und sorgfältiger Wirtschaftsführung

4. Öffentliche Vertretung der Vereinsziele

5. Anstellung und Führung von Bediensteten des Vereins

6. Vertretung der Vereinsziele in der Öffentlichkeit

7. Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern und deren Beschlussfassung

 § 8 Geschäftsordnung

Zur Regelung von Verfahrensfragen der Vereinsarbeit und einer ggf. einzurichtenden Geschäftsstelle oder eines Wohnprojekts kann die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit eine Geschäftsordnung erlassen, die nicht Bestandteil der Satzung ist. Die Bestimmungen der Geschäftsordnung sind nur gültig, soweit sie nicht im Widerspruch zur Satzung stehen.

§ 9 Satzungsänderungen

Für Satzungsänderungen ist eine ¾-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Der Beschluss wird gültig, wenn die Mitgliederversammlung satzungsgemäß einberufen und der Text der Änderungsvorschläge den Mitgliedern zusammen mit der Tagesordnung zugestellt worden ist.

§ 10 Protokolle

Die in den Mitgliederversammlungen und den Sitzungen des Vorstands gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur in einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung mit mindestens 75 % der Stimmen der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.

Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. Adickesallee 67-69, 60322 Frankfurt am Main, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Stand: 28.01.2010

Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgericht Frankfurt am Main VR 14355

 


 

Am 1. Dezember 2017 sind 14 Wohnungen von GEWAGT-Mitgliedern bezogen worden. Das Gemeinschaftliche Wohnen hat endlich begonnen.

Fotos folgen.....

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